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Die Kuckucksuhren

Oktober 30th, 2008 · No Comments

Wer kennt das nicht, zu jeder vollen Stunde kommt ein Vöglein aus den Kuckucksuhren gesprungen und macht kuckuck-kuckuck. Viele erschrecken immer noch, wenn das Vöglein raus geschossen kommt, und manche hören das gar nicht mehr. Der mechanische Kuckuck wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts bekannt und die ersten Kuckucksuhren tauchen im Schwarzwald ungefähr in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf. Im 19. Jahrhundert hatte sie fast jeder zu Hause – die Uhr, welche aus einem Häuschen bestand und eine geschnitzte Vorderseite hatte, wurde ab da zu einem populären Souvenir.

Wer im Ausland jemanden auf Kuckucksuhren anspricht und wo sie denn herkommen, sagen eigentlich alle Deutschland, doch auch die Schweiz ist für diese Uhren bekannt. Vor allem wird der Schwarzwald in Deutschland mit den Uhren in Verbindung gebracht. Hier wurden angeblich die ersten Kuckucksuhren hergestellt. Wer hier jedoch die erste Kuckucksuhr gebaut und geschnitzt hatte, ist bis heute noch umstritten. Der Kuckuck befand sich im 19. Jahrhundert jedoch nicht ausschließlich in Kuckucksuhren, sondern auch in Lackschilduhren und Rahmenuhren.

Die größte Kuckucksuhr ist ebenso im Schwarzwald anzutreffen. Diese Riesen-Kuckucksuhr befindet sich an der Straße von Triberg in der Richtung nach Hornberg. Sie ist sogar im Guiness-Buch der Rekorde eingetragen und gilt als die größte Kuckucksuhr der Welt. Durch ihre riesige Größe von 15,30 Metern ist es bei dieser Uhr möglich, sie sowohl von Innen als auch von Außen zu besichtigen. Alleine das Pendel ist acht Meter lang und hat ein Gewicht von 100 Kilo. Der Kuckuck hingegen wiegt noch mal die Hälfte so viel, also stolze 150 Kilo. Das Uhrwerk bringt satte sechs Tonnen auf die Wage und hat eine Größe von 4,50 mal 4,50 Meter.