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Herstellung brauner Ware mit Lohnverguss

November 24th, 2008 · No Comments

Für die so genannte braune Ware, die in Elektrofirmen hergestellt wird, greifen die Unternehmen oftmals auf den Lohnverguss zurück, um ihre Waren fertig stellen zu lassen. Als braune Ware wird alles, was zur Unterhaltungstechnik gehört, bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht die weiße Ware, die ihren Namen davon hat, dass früher alle Haushaltsgeräte aus weißem Kunststoff oder weiß lackiertem Metall waren. Braune Ware heißt deswegen so, weil die Radio- und Fernsehgeräte der früheren Generationen oft in Holzgehäuse eingebaut waren; von der braunen Farbe des Materials kommt der Name.

Bei der Herstellung der braunen Ware kommt Lohnverguss bei manchen Serien zum Einsatz, die in nicht allzu hoher Stückzahl produziert werden. Statt sich eine Maschine bauen zu lassen, die im Sondermaschinenbau einiges an Geld kosten würde, geben die Hersteller von DVD-Playern, Fernsehern und anderen unterhaltenden Elektrogeräten die Arbeiten zum Verguss außer Haus, um die große Anschaffung einzusparen. Der Kauf einer Sondermaschine zum eigenen Vergießen lohnt sich erst ab einer gewissen Stückzahl oder einer gewissen Dauer, in der ein Gerät produziert wird.

Die elektrischen oder elektronischen Bauteile, die in die Geräte eingebaut werden, werden also aus der Firma heraus in die Unternehmen, die den Lohnverguss anbieten, transportiert. Dort werden die Arbeiten erledigt und dann erfolgt der Rücktransport in die eigene Firma, in der die fertigen Bauteile dann eingebaut werden, und somit die Produktion abgeschlossen und die Geräte marktfertig gemacht werden.

Da die braune Ware in der heutigen Zeit sehr schnelllebig einzustufen ist, weil in sehr kurzen Abständen technische Neuerungen erfunden werden, lohnt es sich nicht, für jedes neue Bauteil eine neue Maschine anzuschaffen. Deswegen werden solche Arbeiten zum Lohnverguss außer Haus gegeben.