Wenn wieder einmal eine Renovierung anfällt, kann man auch auf den Gedanken kommen, das Bett im Schlafzimmer einmal umzustellen. Eine kleine Veränderung ab und an schadet nicht; so wird das alltägliche Grau in Grau etwas bunter. Natürlich muss man einiges beachten, wenn man das Bett umstellt.
Wenn man es nicht gewohnt ist, kann der Mond oder eine Straßenlaterne, die durch das Fenster scheint, eine große Veränderung bewirken, auf die man dann mit schlaflosen Nächten reagiert. Menschen, die dann keine blickdichten Vorhänge oder Rollos besitzen, müssen sich dann entweder umstellen oder das Bett wieder in eine andere Position bringen, denn der tägliche Schlaf ist ja sehr wichtig.
Man muss sich auch vorher ausmessen und überlegen, was mit den anderen Möbeln geschieht, wenn man das Bett im Raum verschiebt oder dreht. Kommt man nicht mehr zur Tür herein oder verstellt man sich den Weg zum Kleiderschrank, ist das denkbar ungünstig. Auch zu schmale Durchgänge sind, wenn man morgens schlaftrunken aus dem Bett steigt, ein Unfallrisiko.
Auch bei der Aktion selbst muss man einiges beachten. Verschiebt man das Bett auf einem Teppich, kann es sein, dass es sich irgendwo einhängt, und man es beim Schieben aus dem Leim zieht. Ein wackeliges Bett, welches nicht mehr sicher auf seinen vier Füßen steht, ist keine bequeme Schlafgelegenheit; deswegen sollte es zusammen mit Helfern gehoben statt geschoben werden.
Auch bei Laminat oder Parkett muss man aufpassen. Schiebt man das Bett auf den glatten Böden umher, kann es zwar nicht aus dem leim gehen, aber dafür böse Kratzer in den schönen Bodenbelägen auslösen.
