In vielen Herstellungsverfahren von Lebensmitteln kommt Trockeneis zur Verwendung. Trockeneis ist nichts anderes als Kohlendioxid, auch als Kohlensäure bekannt. Die Kohlensäure kennt jeder aus allen Erfrischungsgetränken, wie zum Beispiel Mineralwasser oder Limonaden, aber auch von allen verschiedenen Biersorten. Hier wird der Effekt erzielt, dass das Getränk frisch und kühl wirkt, auch wenn es wärmer ist, als man es eigentlich empfindet.
Auch bei der Herstellung von Wurst kommt Trockeneis zur Verwendung. Bei speziellen Wurstteigen wird Eis zugegeben. Auch Wasser muss ja in einen Wurstteig gegeben werden, um eine gewisse Konsistenz zu erzielen. Die Kälte sorgt dafür, dass sich Wasser und Fett verbinden, sodass Homogenität erreicht wird. Man muss also genau ausmessen, wie viel Wasser das zugegebene herkömmliche Eis ergibt, um den Teig richtig gelingen zu lassen. Nimmt man nun zur Kühlung Trockeneis, kann das Wasser einfach zugegeben werden.
Das Trockeneis sublimiert bei Erwärmung, das heißt, der Kohlendioxid Schnee verwandelt sich wieder in den gasförmigen Zustand und hinterlässt im Teig keine Flüssigkeit. Die mühsame Berechnung, bei welchem Eisanteil man wie viel Wasser zugeben muss, entfällt, was die Herstellung des Teiges an sich sehr vereinfacht. Auch in Bäckereien wird nach diesem Prinzip gehandelt, wenn es um die Produktion der verschiedenen Teige geht.
Auch in Keltereien kommt Trockeneis zum Einsatz, wenn aus Weinen der Weinstein entfernt werden muss. So ist das Material vielseitig einsetzbar, zum einen weil es nicht sehr teuer ist, zum anderen weil es viele positive Eigenschaften mit sich bringt. Trockeneis ist hygienisch, verfliegt rückstandslos, es ist geschmacksneutral und reagiert nicht mit anderen Substanzen.
